Beton gießen

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Welches Fundament braucht eine Terrassenüberdachung?

Durch eine Terrassenüberdachung können Sie sich länger im Garten aufhalten, sie schützt vor Regen und spendet angenehmen Schatten. Damit sie jahrzehntelang stabil bleibt, muss sie jedoch auf einem fachgerechten Fundament ruhen, denn die darunterliegenden Erdschichten sind nie völlig gleichmäßig und reagieren auf Frost, Feuchtigkeit oder wechselnde Lasten. Welche Fundamentart für Ihr Projekt am besten geeignet ist, hängt von der Bodenbeschaffenheit, Dachlast, gewünschten Ausführung und Ihren handwerklichen Erfahrungen ab. Im folgenden Beitrag stellen wir vier gängige Fundamenttypen vor und geben praxisnahe Tipps, damit Ihre Terrassenüberdachung sicher steht.


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Warum ist ein solides Fundament entscheidend?

Ein Fundament übernimmt mehr, als nur das Gewicht der Überdachung zu tragen. Es sorgt dafür, dass sich auftretende Kräfte gleichmäßig im Baugrund verteilen und verhindert punktuelle Setzungen, die Risse oder Verformungen auslösen können. Besonders in Regionen mit Frost sind die Anforderungen hoch, denn gefrierendes Wasser im Boden verursacht Hebungen im Fundament, die erst bei ausreichender Gründungstiefe zuverlässig unterbunden werden. Zusätzlich müssen Faktoren wie Grundwasserstand, Bodenart (Sand, Kies, Lehm) und die statische Belastung durch Wind- und Schneelasten berücksichtigt werden. Ein mangelhaft dimensioniertes Fundament kann selbst bei leichteren Aluminium- oder Holzkonstruktionen zu schiefen Pfosten oder Sach- und Personenschäden durch Einstürze führen.

Punktfundament: Eine schnelle, materialschonende Basis

Das Punktfundament zählt zu den wirtschaftlichsten Lösungen für leichte bis mittelschwere Überdachungen. Unter jedem Pfosten wird ein einzelnes Betonelement gegossen. Nach dem Ausheben des Fundamentschachts, üblicherweise 30 bis 50 Zentimeter im Durchmesser und mit mindestens 80 Zentimeter Tiefe, wird eine Kiesschicht als Frostschutz eingebracht und verdichtet. Anschließend wird der Stützenfuß auf dem Fundament befestigt und mit Beton aufgefüllt. Sobald dieser ausgehärtet ist, kann mit der Konstruktion der Terrassenüberdachung fortgefahren werden.

Die Bauweise überzeugt durch den geringen Materialeinsatz und die kurze Bauzeit. Ohne großen Aufwand und mit kleinem Gerät können sogar Heimwerker diese Art des Fundaments realisieren. Allerdings ist das Punktfundament nur dann dauerhaft zuverlässig, wenn der Untergrund überall tragfähig ist. Auf sehr sandigen Böden oder an Hanglagen empfiehlt sich eine gleichmäßigere Lastverteilung. Achten Sie zudem auf Fundamenttiefe und Verdichtung, um Hebung durch Frost auszuschließen.

Streifenfundament: Solide Grundlage für Anbauten und Verglasungen

Wer eine Terrassenüberdachung mit seitlichen Wänden plant oder das Dach an eine bestehende Hauswand anschließt, wählt häufig das Streifenfundament. Es verläuft unter den wesentlichen Trägerachsen als durchgehender Betonstreifen und kann in Form eines umlaufenden Ringfundaments ausgeführt werden. Die Breite liegt meist zwischen 20 und 40 Zentimetern, die Tiefe orientiert sich an der Frostgrenze, dabei gilt: mindestens 80, besser 100 Zentimeter.

Die Vorbereitung umfasst das Ausheben, Einbringen einer tragfähigen Kiesschicht und das Verschalen mit Holz oder Kunststoff. Zudem wird Bewehrungsstahl zur Stabilisierung der Betonstreifen eingelegt. Nach dem Betonieren ist eine Aushärtezeit von mindestens einer Woche einzukalkulieren. Trotz des höheren Aufwands bewährt sich das Streifenfundament durch seine gleichmäßige Lastverteilung. Besonders bei Glasschiebewänden oder windanfälligen Konstruktionen sind Streifenfundamente gut geeignet, da sie weniger anfällig für Setzrisse sind als zum Beispiel Punktfundamente. Außerdem bietet diese Variante des Fundaments bessere Möglichkeiten, entwässernde Elemente wie ein Drainageschacht oder Elemente gegen Bodenfrost zu integrieren.

Plattenfundament: Die Hohe Schule für schwierige Untergründe

Ist der Baugrund sehr weich, stark uneben oder kann eine punktuelle Lastaufnahme nicht garantieren, empfiehlt sich das Plattenfundament. Dabei wird eine durchgehende Stahlbetonplatte mit einer Dicke von 15 bis 30 Zentimetern gegossen. Die Abmessungen richten sich nach dem maximalen Überhang und den Pfostenabständen des Terrassendaches. Große Überdachungen, die hohen Wind- oder Schneelasten ausgesetzt sind, profitieren am meisten von dieser Lösung.

Vor dem Gießen muss der Untergrund intensiv verdichtet und mit einer Kiesschicht versehen werden, um Setzungen zu minimieren. Bewehrungsstahlmatten sorgen für Rissarmut, während Frostschürzen an den Rändern einen Untergraben durch gefrierendes Wasser verhindern. Dabei erfordern Plattenfundamente zwar einen hohen Material- und Zeitaufwand, garantieren aber auch unter ungünstigen Bodenverhältnissen absolute Stabilität. In der Praxis kommen sie daher eher bei Carports, Garagen oder Wintergärten großer Abmessung zum Einsatz.

Terrassenüberdachung ohne Fundament

Gehweg- und Terrassenplatten bieten kaum Halt gegen Windauftrieb, daher sollten Sie dringlich vermeiden, Ihre Überdachung nur mit Winkeln ohne echtes Fundament zu befestigen. Bei starkem Wind kann die Konstruktion aus der Wandverankerung gerissen werden, was Sachschäden und Verletzungsrisiken nach sich zieht. Grob fahrlässiges Handeln, wie dieses, gefährdet außerdem Ihren Versicherungsschutz. Dauerhafte Vibrationen führen zudem zur Materialermüdung. Daher raten wir Ihnen dringend von einer Installation ohne solides Fundament ab.

Sichere Terrassenüberdachungen mit Schatten.pro realisieren

Ein solides Fundament bildet das Rückgrat jeder Terrassenüberdachung. Während Punktfundamente mit geringem Materialaufwand und einfacher Bauweise überzeugen, sorgen Streifenfundamente für eine gleichmäßige Lastverteilung bei Anbauten und Verglasungen. Plattenfundamente sind die robusteste Lösung für schwierige Bodenverhältnisse und hohe Lasten, während Betonsockelelemente insbesondere durch ihre schnelle Montage punkten. Wägen Sie die Bodenbeschaffenheit, Dachlast und Montagekomfort sorgfältig ab, halten Sie Frosttiefen und Verdichtungsrichtlinien ein und wählen Sie je nach Projektumfang die passende Fundamentvariante. So steht Ihre Überdachung stabil und sicher und Sie können lange unbeschwert Ihre Terrasse und Ihren Garten genießen.

Schatten.pro bietet Ihnen eine professionelle Komplettlösung zur Überdachung Ihrer Terrasse, ohne dass Sie selbst Hand anlegen und Fundamente gießen müssen. Wir bauen und befestigen Ihr Terrassendach sicher und sparen Ihnen Zeit, Material und Aufwand. Unsere Aluminiumterrassendächer vereinen eine präzise Verarbeitung, moderne Technik und anspruchsvolles Design und sind dabei langlebig und wartungsarm.

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